Smart-Meter

Der Energieversorger rüstet die Messeinrichtungen für Elektrizität mit intelligenten Stromzählern, sogenannten Smart Metern, aus. Um Synergien zu nutzen, werden auch die Wasserzähler durch fernauslesbare Messgeräte ersetzt.

Zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 braucht es Stromzähler, die dem Stand der Technik entsprechen. Deshalb verpflichtet das Stromversorgungsgesetz die Netzbetreiber dazu, in ihrem Netzgebiet mindestens 80% der herkömmlichen Stromzähler bis Ende 2027 durch Smart Meter zu ersetzen. Die restlichen 20% sind am Ende ihrer Funktionstauglichkeit zu ersetzen. Smart Meter sind wichtig, da die Netzbetreiber dank ihnen Informationen erhalten, welche sie brauchen, um das Stromnetz zu optimieren und sicher betreiben zu können – vor allem angesichts der vermehrt unregelmässigen und wetterabhängigen Stromproduktion mit Sonne und Wind.

1. Die Ablesung des Strom- und Wasserzählers erfolgt schneller und effizienter als bei herkömmlichen Zählern. Es sind keine Ablesetermine und keine Selbstablesungen mehr nötig.

2. Die Rechnungsstellung basiert nicht mehr auf Verbrauchsschätzungen, sondern entspricht Ihrem tatsächlichen Verbrauch.

3. Sie haben jederzeit den Überblick über Ihren Energieverbrauch und erhalten so wichtige Anhaltspunkte zur Optimierung Ihres Energieverbrauchs.

Der Energieversorger hält alle Datenschutzbestimmungen ein. Die Energieverbrauchsdaten werden generell ausschliesslich in nicht personenbezogener Form für die gesetzlich vorgeschriebenen Zwecke wie die Netzplanung oder den stabilen Netzbetrieb genutzt. Für die Energierechnung und das geplante Kundenportal werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die personenbezogenen Daten verwendet.

Die Übertragung der Energieverbrauchsdaten von den Smart Metern im Versorgungsgebiet erfolgt in der Regel über Kupferkabel oder Glasfaser. Die Daten werden in Datenkonzentratoren gesammelt und einmal täglich an den Energieversorger übermittelt.